Workshop & Vortrag: Der Blick ins Leben - auch angesichts seine Endlichkeit

Samstag, 12. September 2026, auf der Jahrestagung der GLEP in der Katholischen Akademie Stapelfeld


Was bleibt, wenn ein Mensch auf sein Leben zurückblickt? Welche Bedeutung haben gelebte Erfahrungen, erfüllte Werte und auch ungelebte Möglichkeiten? Und wie kann die Frage nach Sinn gerade dann tragen, wenn Krankheit, Alter oder Endlichkeit bewusst in den Blick treten?

Im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. med. Ursula Tirier steht die Logotherapie in der psychoonkologischen Arbeit. Ausgehend von Viktor Frankls Gedanken richtet sich der Blick auf das Leben – auch angesichts seiner Begrenztheit. Dabei geht es um die Frage, wie Menschen in belastenden Lebenssituationen Orientierung, Halt und Sinn finden können.

Im anschließenden Arbeitskreis „Die wertvolle Frage nach dem Sinn“ werden Antworten aus logotherapeutischer Sicht gesucht. Dabei eröffnet sich ein Raum, um die Sinnfrage nicht abstrakt, sondern lebensnah, erfahrungsbezogen und im Gespräch zu betrachten.

Die Jahrestagung steht unter dem Thema „Sinnfrage und Lebensalter – Viktor Frankl und die existentielle Bedeutung der Lebensphasen“. Sie nimmt besonders den Blick auf die „vollen Scheunen der Vergangenheit“ auf: auf das, was im Leben geworden ist, was bewahrt werden darf und welche Entwicklungsmöglichkeiten auch weiterhin bestehen.

Veranstaltungsinfos:

GLEP-Jahrestagung 2026


Thema: „Sinnfrage und Lebensalter – Viktor Frankl und die existentielle Bedeutung der Lebensphasen“
Datum: 11. bis 13. September 2026
Tagungsort: Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg
Workshop: Samstag, 12. September 2026, 11 Uhr
Vortrag: Samstag, 12. September 2026, 15 Uhr
Seminar-Nr.: 89046

Flyer mit allen Infos

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